Skip to main content

Neues Förderkonzept für Reallabore der Energiewende veröffentlicht

Reallabore sind künftig fester Bestandteil der Förderung der Energieforschung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Ein neues Förderkonzept für „Reallabore der Energiewende“ wurde kürzlich veröffentlicht. Das Konzept ist offen für alle Themenbereiche der angewandten Forschung und Entwicklung und damit stark praxisorientiert. Das BMWi will mit dem Förderformat Verbünde unter Führung industrieller Partnerinnen und Partner oder Anwenderinnen und Anwender fördern. Die Verbünde können durch wissenschaftliche Expertise aus Forschungseinrichtungen ergänzt werden.

Symbolbild SINTEG

„Reallabore der Energiewende“ meint dabei innovative Projekte im industriellen Maßstab und unter realen Testbedingungen. Dabei werden die vorhandene Infrastruktur und äußere Rahmenbedingungen als großes „Testlabor“ genutzt. Reallabore schaffen in der Energiewende und bei der Digitalisierung der Energieversorgung einen Handlungsrahmen für systematische Innovationen. Sie können somit Wegbereiter und Katalysator für die Interaktion zwischen heterogenen Akteuren sein und in diesem Zusammenhang als Innovationssysteme verstanden werden. Sie bringen unterschiedliche Akteure zusammen, um technische, regulatorische und organisatorische Herausforderungen gemeinsam und übergreifend in der Praxis umzusetzen.

Das neue Konzept sieht die Förderung von Vorhaben mit einem Volumen von bis zu 15 Millionen Euro pro Partner beziehungsweise 25 Millionen Euro Gesamtfördervolumen pro Reallaborprojekt vor. Von den Ergebnissen der Reallabore profitieren sollen vor allem die Energiewirtschaft, die energieintensive Industrie und die Wohnungswirtschaft.  Weitere Informationen zum Förderkonzept sowie zu aktuell laufenden Reallaboren der Energiewende finden Sie hier.

Kontakt

Sie haben Fragen zu den Reallaboren der Energiewende? Dann kontaktieren Sie Ihre fachlich zuständigen Ansprechpersonen beim Projektträger Jülich: Ptj-rl@fz-juelich.de