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Neue Bedarfe und Herausforderungen zur IT-Sicherheit

Mit zunehmender Digitalisierung im Energiebereich und der damit verbundenen Entstehung neuer Geschäftsmodelle rücken vor allem Themen wie Intra-Day Handel, dynamische Stromtarife, Balancing zur Hebung der Netzeffizienz und die Nutzung der CLS-Schnittstelle (Controllable Local Systems) einer SMGW-Infrastruktur (Smart Meter Gateway) in den Mittelpunkt. Ziel ist es, das Energiesystem flexibler zu gestalten und auch die Möglichkeit zu schaffen, Endkunden im Energieverteilungs- und Erzeugungssystem noch besser und einfacher zu beteiligen.

Mit dieser tiefgreifenden Transformation des Energiesystems darf auch die informationstechnische Sicherheit nicht auf die etablierten Modelle und Lösungsansätze beschränkt bleiben. Das Spannungsfeld aus Geheimhaltung, Integrität und Verfügbarkeit als Fundament der IT-Sicherheit muss neu gedacht und an die neue globale Cyberwelt adaptiert werden. In dieser vernetzten Welt sind vormals autarke Systeme zunehmend Bestandteil eines globalen systemübergreifenden Umfelds. Wachsen heterogene Anwendungssysteme weiter zusammen, vergrößern sich die Angriffsfläche und der potenzielle Schaden von Cyber-Attacken. Vor allem Sicherheitslücken in Soft- und Hardware stellen dabei häufig eine große Herausforderung dar. Zudem ergeben sich neue Angriffsvektoren, wenn Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) immer stärker miteinander verschränkt sind. Hierfür gilt es innovative Abwehrkonzepte zu finden.

Im SINTEG-Synthesefeld Digitalisierung werden Lösungen u. a. zu diesen Aspekten zusammengetragen und in Blaupausen überführt. Diese Blaupausen sollen Hilfestellung geben, wie in SINTEG erprobte Lösungen konkret in der Praxis angewendet werden können. Eine der Blaupausen befasst sich mit dem Thema IT-Sicherheit. Einen Ausschnitt der Erkenntnisse liefert der Fokusbeitrag.

Weitere Fokusbeiträge auf dieser Webseite gibt es zu den einzelnen Synthesefeldern Flexibilitätspotenziale und Sektorkopplung, netzdienliche Flexibilitätsmechanismen, Reallabore sowie Partizipation und Akzeptanz. Die Fokusbeiträge geben jeweils einen kurzen Einblick in die noch folgenden umfassenden Ergebnisberichte. Die Ergebnisberichte stehen nach Fertigstellung als Download zur Verfügung. 

Kontakt


Dr.-Ing. Mathias Uslar

OFFIS - Institut für Informatik
Senior Principal Scientist



Johann Schütz

OFFIS - Institut für Informatik
Senior Researcher