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Energiewende und Partizipationsmöglichkeiten für "Unbeteiligte"

SINTEG hat mit diversen Beteiligungsmechanismen demonstriert, wie Bürgerinnen und Bürger sich in die Energiewende einbringen können. Dabei wurde deutlich, dass in der Bevölkerung zwar allgemein ein breiter Konsens zur Energiewende herrscht, dies aber nicht zwangsläufig mit einer Zustimmung zu konkreten Maßnahmen einhergeht. Hinzu kommt: Die Energiewende wird immer komplexer und für breite Teile der Bevölkerung weniger zugänglich sowie häufig schwerer vermittelbar.

Beispielhafte Abbildung Partizipationsmöglichkeiten für "Unbeteiligte". Grafik © ifok GmbH

Im SINTEG-Synthesefeld Partizipation & Akzeptanz wurden deshalb Blaupausen zur Einbindung der Bevölkerung erarbeitet. Sie dienen dazu, Personen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft dabei zu unterstützen, jeweils für sie geeignete Formate zur Beteiligung einzusetzen. Insbesondere richten sich diese Blaupausen an die Kommunalpolitik, lokale Energieversorger, Stadtwerke sowie Expertinnen und Experten aus den Bereichen Beteiligung und Kommunikationswissenschaften.

Eine dieser Blaupausen beschäftigt sich mit der Einbindung bisher „Unbeteiligter“,also Menschen, die sich bislang nicht als Teil der Energiewende verstehen. Die SINTEG-Schaufenster haben demonstriert, dass dieser Aspekt ein Schlüsselfaktor für den Erfolg der Energiewende sein kann, der sich durch niedrigschwellige Beteiligungsformate vielfältig adressieren lässt.

Welche Erfolgsfaktoren sich dabei herauskristallisiert haben und einen Ausblick auf den abschließenden Ergebenisbericht gibt der Fokusbeitrag zum Thema Partizipation und Akzeptanz. Nach dem Fokusbeitrag zu netzdienlichen Flexibilitätsmechanismen ist dieser Beitrag bereits der zweite Beitrag in einer Reihe von Fokusbeiträgen aus dem SINTEG-Vorhaben, die einzelne Fokusthemen aufgreifen. Weitere Beiträge entstehen auch zu den übrigen Synthesefeldern Flexibilitätspotenziale und Sektorkopplung, Netzdienliche FlexibilitätsmechanismenDigitalisierung und Reallabore. Die Beiträge geben jeweils einen kurzen Einblick in die noch folgenden umfassenden Ergebnisberichte, die nach Fertigstellung als Publikation zum Download zur Verfügung.

Kontakt


Hanno Focken

ifok GmbH
Senior Consultant, Energiewende



Thomas Götz

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Co-Leiter des Forschungsbereichs Energiepolitik