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Starke Halbzeitbilanz für Verbundprojekt Norddeutsche EnergieWende

NEW 4.0 generiert wichtige Ergebnisse und beweist sich als starkes Netzwerk für den Norden

Zur Halbzeit der Projektlaufzeit legen die über 60 Partner des Konsortiums eine starke Zwischenbilanz vor – und betonen die Wichtigkeit, die Energiewende im Norden konsequent weiterzudenken. Ausgehend von NEW 4.0 als Leistungsbasis hat sich zusammen mit weiteren Partnern eine Großinitiative herausgebildet, die sich im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung gemeinsam als „Norddeutsches Reallabor für digitale, integrierte Sektorkopplung mit Schwerpunkt Wasserstoff“ bewirbt.

„Alle 100 Teilprojekte laufen erfolgreich und liefern bereits Zwischenergebnisse. In diesem Jahr geht NEW 4.0 nun in die entscheidende Erprobungs- und Umsetzungsphase: Wir werden alle Bausteine und Projekte zusammenführen und durch eine ganzheitliche Systemintegration erproben, wie das Energiesystem der Zukunft aussehen wird“, erläutert Prof. Dr. Werner Beba, NEW 4.0-Projektkoordinator und Leiter des Competence Centers für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (CC4E) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. „Wir erproben die Machbarkeit des nunmehr absehbaren Kohleausstiegs: Die Übernahme der Systemaufgaben konventioneller Kraftwerke und damit eine stabile, sichere Versorgung durch ein innovatives, CO2-freies Energiesystem.“

Projekt kommt schnell voran

NEW 4.0 wird im Rahmen des Förderprogramms „Schaufenster Intelligente Energie“ (SINTEG) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) noch bis Ende 2020 gefördert. Anlässlich der Projekthalbzeit kamen die Geschäftsführer und Projektleiter des NEW 4.0-Konsortiums am 31. Januar 2019 in der Kieler Industrie- und Handelskammer zusammen. Unterstützt wurde die Veranstaltung auch aus politischen Reihen: Schleswig-Holsteins Umweltminister Jan Philipp Albrecht und Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz, Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan und Dr. Torsten Sevecke, Staatsrat der Hamburger Wirtschaftsbehörde sowie Thorsten Herdan, Abteilungsleiter für Energiepolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie waren zu Gast und widmeten sich in ihren Redebeiträgen der Rolle von NEW 4.0 für die gegenwärtigen Herausforderungen der Energiewende.

Weichenstellung für die Zukunft

Das gute Vorankommen der Teilprojekte beweist, dass sich mit NEW 4.0 in den vergangenen Jahren ein hochleistungsfähiges Konsortium mit rund 250 qualifizierten Fachkräften herausgebildet hat. Vor diesem Hintergrund werden im Norden auch jetzt bereits die Weichen gestellt für eine Weiterentwicklung des Projekts: Ausgehend von NEW 4.0 als Leistungsbasis hat sich zusammen mit weiteren Partnern eine Großinitiative herausgebildet, die sich im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung gemeinsam als „Norddeutsches Reallabor für digitale, integrierte Sektorkopplung mit Schwerpunkt Wasserstoff“ bewirbt.

„Aufbauend auf den gesammelten Erfahrungen und den Kompetenzen unserer Partner sowie den errichteten Demonstratoren gilt es, die Energiewende im Norden konsequent weiterzudenken“, betont NEW 4.0-Projektkoordinator Beba. Nicht zuletzt dank der vielfältigen Verwertungs- und Entwicklungspotenziale der erzielten Projektergebnisse böte Norddeutschland ausgezeichnete Rahmenbedingungen, um im nächsten Schritt Lösungen für ein nachhaltiges Energiesystem mit dem Schwerpunkt auf Wasserstoff unter Einbeziehung aller Sektoren (Verkehr, Wärme, Industrie) großflächig zu erproben. „Strategisches Ziel eines Norddeutschen Reallabors wird es sein, den ganz konkreten Transformations­pfad für eine Dekarbonisierung der Region bis 2035 um 75 Prozent zu legen und gleichzeitig durch nachhaltige Innovationen die Zukunftsfähigkeit der Region zu stärken“, resümiert Beba.

Quelle: NEW 4.0

Sandra Annika Meyer, NEW 4.0

Dr. Sandra Annika Meyer

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Öffentlichkeitsarbeit & Akzeptanzförderung