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Verbundprojekt Norddeutsche EnergieWende 4.0 gewinnt Energy Award

Digitalisierung als Erfolgsfaktor – Auszeichnung mit dem Sonderpreis Energy 4.0

Großer Erfolg für die Norddeutsche EnergieWende 4.0 (NEW 4.0): Das Verbundprojekt NEW 4.0 wurde bei den diesjährigen Handelsblatt Energy Awards am 28. September in Berlin mit dem Sonderpreis „Energy 4.0“ ausgezeichnet. Projektkoordinator Prof. Dr. Werner Beba dankt den insgesamt 60 Projektpartnern.

„Über die Auszeichnung freuen wir uns sehr! In NEW 4.0 sind in den vergangenen zehn Monaten bereits zahlreiche erfolgsversprechende Ansätze entwickelt worden, um die nächste Phase der Energiewende realisieren zu können. Dass dieses Engagement nun durch den ‚Energy 4.0‘-Award gewürdigt wird, bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unser Engagement auch von überregionaler Bedeutung ist“, so Prof. Dr. Werner Beba, Projektkoordinator NEW 4.0 und Sprecher der sechsköpfigen Projektsteuerungsgruppe.

Mit dem Sonderpreis „Energy 4.0“ kürt die Energy Academy Projekte, Konzepte oder Ideen, die nicht nur im Bereich Digitalisierung hervorstehen, sondern auch durch die Vernetzung und Integration verschiedener Energiesektoren aktiv zur Energiewende beitragen. Hier konnte NEW 4.0 auf ganzer Linie überzeugen, betont Prof. Dr. Alfred Gossner, Vorstand Fraunhofer-Gesellschaft und Vorstandsmitglied der Energy Academy: „NEW 4.0 symbolisiert genau das, wofür der Sonderpreis Energy 4.0 steht: Digitalisierung sowie Vernetzung verschiedener Energiesektoren. Das Großprojekt vernetzt rund 60 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, um eine vollständig regenerative Energieversorgung im Raum Hamburg und Schleswig Holstein zu ermöglichen. Ein hochgesetztes Ziel, das wir als Energy Academy mit dem Sonderpreis ‚Energy 4.0‘ belohnen möchten."

Das länderübergreifende Projekt will aufzeigen, wie sich Energieerzeugung und -verbrauch durch innovative Technologien und verbesserte Marktregeln besser aufeinander abstimmen lassen, so dass die Versorgung von Hamburg und Schleswig-Holstein als Gesamtregion schon bis 2035 vollständig mit regenerativem Strom gelingen und damit ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden kann. Dabei weist NEW 4.0 auch den Weg von einer Strom- zur Energiewende: Im Projekt wird erprobt, wie regenerativ erzeugter Strom durch die Umwandlung in andere Energieformen auch für die Wärmeversorgung, den Verkehrssektor oder die Industrie nutzbar gemacht werden kann. Die dafür benötigten Power-to-Heat-, Power-to-Gas und Power-to-X-Technologien werden in NEW 4.0 mit einer Vielzahl von Einzelprojekten als Integration in einem ganzheitlichen System erprobt.

Projektkoordinator Beba nahm die Auszeichnung stellvertretend für die 60 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in Empfang, die an dem Verbundprojekt beteiligt sind. Beba: „Mit der Innovationskraft und den zukunftsweisenden Konzepten unserer Projektpartner, die in mehr als 100 sehr unterschiedlichen Teilprojekten an Lösungen für die Machbarkeit der Energiewende arbeiten, setzt NEW 4.0 wichtige Impulse. Wir sehen uns deshalb als Innovationsallianz, die das klare Ziel verfolgt, den Norden zu einer Modellregion für die Energiewende werden zu lassen.“


Über NEW 4.0
Unter dem Titel NEW 4.0 – Norddeutsche EnergieWende 4.0 hat sich in Hamburg und Schleswig-Holstein eine einzigartige Projektinitiative aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gebildet, die in einem länderübergreifenden Großprojekt eine nachhaltige Energieversorgung realisieren und zugleich die Zukunftsfähigkeit der Region stärken will. Rund 60 Partner bilden eine wirkungsvolle „Innovationsallianz" für das Jahrhundertprojekt Energiewende mit gebündeltem Know-how, unterstützt von den Landesregierungen beider Bundesländer. Gemeinsam legen sie den Entwicklungspfad zu dem Ziel, die Gesamtregion bis 2035 zu 100 Prozent mit regenerativem Strom zu versorgen – versorgungssicher, kostengünstig, gesellschaftlich akzeptiert und mit wesentlichen CO2-Einsparungen. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms „Schaufenster Intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ mit rund 46 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Weitere 60-80 Millionen Euro investieren die beteiligten Unternehmen.
Für die Projektsteuerung von NEW 4.0 ist ein sechsköpfiges Führungsgremium aus Wirtschaft und Forschung zuständig: Matthias Boxberger, Vorstandsvorsitzender HanseWerk AG sowie Vorstand Schleswig-Holstein Netz AG, Dr. Martin Grundmann, Geschäftsführer ARGE Netz, in der rund 300 Unternehmen mit Schwerpunkt Erneuerbare Energien gebündelt sind, Dr. Oliver Weinmann, Geschäftsführer Vattenfall Europe Innovation GmbH, Michael Westhagemann, Vorsitzender Industrieverband Hamburg, Dr. Christian Schneller, Leiter Recht TenneT Holding sowie Prof. Dr. Werner Beba, Leiter des Competence Centers für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (CC4E) an der HAW Hamburg. Er ist zugleich Sprecher der Projektsteuerungsgruppe und Koordinator von NEW 4.0.


Quelle: www.new4-0.de

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