Was hinter den Kulissen passiert 

Aktuell werden die Ergebnisse von einer Gruppe aus unterschiedlichen Fachexperten zusammengeführt und ausgewertet. Im Zentrum stehen die Erfassung, Analyse und der Transfer der gewonnenen Praxiserfahrungen. Es sollen Handlungshilfen zur Skalierung und Nachahmung von Modellbeispielen – sogenannte Blaupausen – entstehen. Diese Blaupausen werden auf zwei unterschiedlichen Abstraktionsebenen erstellt. Einerseits geht es dabei um aggregierte Erkenntnisse über mehrere Schaufenster hinweg (High Level Blaupausen). Diese sind insbesondere für Führungsebenen in der Wirtschaft und Politik relevant. Andererseits werden konkrete Lösungen aus einzelnen Schaufenstern für die praktische Arbeit von Anwenderinnen und Anwendern in Wirtschaft, Technik und Wissenschaft aufbereitet (Detail Level Blaupausen). 

Thementreffen als Basis 

Expertentreffen spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Diese Treffen finden übergreifend über alle SINTEG-Schaufenster hinweg statt. Neben den Themenexperten aus den Schaufenstern sowie dem Team der Ergebnissammlung nimmt auch das BMWi bzw. der Projektträger an ihnen teil. Leitfragen strukturieren dabei den direkten Austausch und helfen, die gewünschten Erkenntnisziele für die jeweiligen Themen zu erreichen. 

Expertenteams ermitteln Erkenntnisse 

Im Vorfeld dieser Thementreffen finden teils auch Vorgespräche mit themenspezifischen Experten der Schaufenster statt. Grundlage hierfür sind zuvor übermittelte Vorabfragen. Diese basieren auf Hypothesen und laden die Experten dadurch zum Gedankenexperiment ein. Im Nachgang der Thementreffen werden die Erkenntnisse in einem Dokument zusammengeführt. Schriftliche Rückmeldungen und weitere Ergänzungen werden von den Experten der Schaufenster anschließend eingeholt. Dies dient beim nächsten Thementreffen als aktueller Arbeitsstand.  Antworten auf detaillierte Fragen und konkretere Informationen tragen die Experten der Ergebnissammlung im laufenden Austausch mit den Verantwortlichen der jeweiligen Schaufenster zusammen.

Aus diesem Prozess entstehen fünf umfassende und themenspezifische Ergebnisberichte. Die vielfältigen Ergebnisse aus den Modellregionen sind in folgende Fokusthemen gegliedert und werden ab dem Frühjahr 2022 auf dieser Webseite schrittweise veröffentlicht.