Annegret Hermanns von innogy reist für ihre Arbeit jeden Tag in die Zukunft: Im SINTEG-Schaufenster Designetz setzt sich die Teilprojektleiterin damit auseinander, Energie intelligent und flexibel einsetzen zu können: „Wie das funktionieren kann, zeigen wir durch reale Anlagen, die wir in eine simulierte Energiewelt des Jahres 2035 einbinden.“

In der Zukunftssimulation werden technische Anlagen wie zum Beispiel Power-to Heat-Anlagen, Batteriespeicher und Erneuerbare-Energien-Anlagen, intelligent miteinander vernetzt, um ihr Verhalten auszutesten.

„Ich untersuche, wie das Energiesystem der Zukunft intelligent, sicher und umweltfreundlich gestaltet werden kann. Energie aus Wind und Sonne ist nicht immer verfügbar, aber wenn, dann häufig in viel größeren Mengen, als in dem Moment benötigt wird“, so Hermanns. Deshalb müssen sich Energieangebot und -nachfrage sicher und effizient ausgleichen.

Im SINTEG-Schaufenster Designetz, das die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland umfasst, werden verschiedene Technologien unabhängig von ihrer aktuellen Marktreife erprobt. „Damit lernen wir, welche Anlagen für welche Situationen eingesetzt werden können, um die Energiewende dadurch weiter voranzutreiben.“

Die vielfältige Arbeit von Annegret Hermanns dient einem großen Ziel: „Ich bin froh über die Möglichkeit, an etwas Zukunftsweisendem und gleichzeitig Handfestem zu arbeiten. Ich habe das Gefühl, mit meiner Arbeit einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit zu leisten. Wenn es uns dann noch gelingt, die Energiewende interessierten Bürgerinnen und Bürgern verständlich näher zu bringen – dann sind wir aus meiner Sicht erfolgreich.“