„In C/sells gestalten wir konkret mit, wie die Energiezukunft aussehen wird,“ erklärt Ronczka. Wichtig sei, dass alle Akteure und Komponenten im Energiesystem miteinander vernetzt sind und sich austauschen. Welche Geräte werden eingebaut? Wie müssen die Systeme miteinander kommunizieren? Wie nehmen wir jeden Einzelnen bei der Energiewende mit? Diese und weitere Fragen sind es, die Marilen Ronczka im Rahmen ihrer Arbeit bei C/sells begeistern.

Mit Hilfe der Digitalisierung und Smart-Meter-Gateways geht es darum, im Stromnetz ein Gleichgewicht zwischen Stromproduktion und -verbrauch zu schaffen. Marilen Ronczka selbst beschäftigt sich insbesondere mit Lösungen für einen Austausch von Daten, die aus Netzen „Smart Grids“ machen, also intelligente Energienetze. „Wir kooperieren mit allen Akteuren der Energiebranche: von Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern bis hin zu Global Playern und Start-ups in den Bereichen Elektrotechnik, Informations- und Kommunikationstechnik und Software. Dazu kommen Agenturen, Berater, Dienstleister, Forschungsinstitute und Hochschulen.“ Insgesamt arbeiten bei C/sells über 40 Konsortialpartner in 35 Einzelprojekten zusammen. 

SINTEG habe es geschafft, Barrieren zwischen verschiedenen Sektoren ab- und ein großes Netzwerk aufzubauen, so Marilen Ronczka. „Durch SINTEG habe ich Verständnis für andere Sichtweisen in den Branchen gewonnen und verstanden, wieso wer wie handelt“, so die Leiterin Innovationsmanagement. SINTEG steht für sie in erster Linie für Zusammenarbeit, und zwar über viele Unternehmen hinweg. Innovationen und Musterlösungen für die Energiewende seien das Ziel. Und dass jeder, der der daran aktiv teilnehmen will, auch dazu praktisch in der Lage ist und Freude daran hat. Ronczka: „Oder wie unser Projektleiter immer sagt: Das „s“ in C/sells steht für Spaß!“